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BRUSTKORREKTUR und BRUSTVERKLEINERUNG (MASTOPEXIE und MAMMAREDUKTION)

Früher:
Bis vor einigen Jahren waren viele unterschiedene Methoden für beide Operationen im Bereich der Brustkorrektur gängig. Besonders für Brustverkleinerungen mußte man unter Umständen große Narben in Kauf nehmen, mit Durchblutungsstörungen der Brustwarze war eher zu rechnen. Teilweise wurden die Brustwarzen sogar frei verpflanzt, so daß Hautsensibilität und Stillmöglichkeit verloren gingen.

Heute:
Wer und Was?
Einige wenige OP-Methoden der Brustkorrektur und Brustverkleinerung haben sich durchgesetzt, modernere Methoden sind hinzugekommen und mittlerweile Standard. Aufgrund der Bedürfnisse und der anatomischen Gegebenheiten der Patientin, z.B. Brustvolumen und -form, Hautqualität und Hautüberschuß wird individuell die geeignetste Methode festgelegt:

Bruststraffung:
Die herabgesunkene, erschlaffte Brust wird angehoben und die überschüssige Haut entfernt. Die Brust erhält wieder eine schöne, ansprechende Form.

Brustverkleinerung:
Bei angeborenen zu großen Brüsten, bleibender Größenzunahme nach Schwangerschaft, hormoneller Umstellung (Menopause) oder allgemeiner Gewichtszunahme. Das Brustvolumen wird durch die Brustkorrektur reduziert, der Brusthügel neu geformt. Größe und Form werden dem übrigen Körper angepaßt. Danach bessern sich oft begleitende Wirbelsäulenprobleme, Kopfschmerzen und allgemeines Wohlbefinden, die Sportausübung wird erleichtert.

Form- und Größenangleichung:
Bei Brustasymmetrien oder bei angeborenen Deformitäten.

Brustwarzenkorrektur:
Anheben von abgesunkenen Brustwarzen, Angleichung bei Asymmetrien,

Schlupfwarzenkorrektur.
Nach abgeschlossener Brustentwicklung kann der Eingriff in jedem Lebensabschnitt vorgenommen werden. Ein ausreichender Abstand nach Schwangerschaften und Stillen sollte eingehalten (mind. 6 Monate), Gewichtsprobleme vorher gelöst werden. Eine Mammographie ist vor der Operation zum Ausschluß fraglicher Knoten oder Zysten ratsam.

Wie?
Um ein dauerhaft schönes Ergebnis zu erhalten, empfehlen wir:

Perimamilläre Straffung:
Tabaksbeutelähnliche Straffung der überschüssigen Haut um die Brustwarze (Mamille) herum. Später entsteht eine zirkulärer Narbe um die Brustwarze. Geeignet bei mäßigem Hautüberschuß, Brustdrüsengewebe wird dabei nicht entfernt.
Narbensparende Brustverkleinerung oder Bruststraffung (Lejour-Technik):
Bei stärkerem Durchhängen der Brust oder voluminöseren Brüsten wird schlüssellochähnlich Haut mit/ohne Drüsengewebe im unteren Brustteil entfernt. Es verbleiben Narben um die Brustwarze herum und senkrecht bis zur Umschlagstfalte. Sensibilität und Stillfähigkeit der Brustwarzen bleiben erhalten.
Brustverkleinerung mit umgekehrten T-Narben:
Ältere OP-Methode, die mit Narben um die Brustwarze und T-förmig im unteren Brustbereich einhergeht, für besonders große Brüste.
Das Tragen eines festen Sport-BHs 6 Wochen Tag und Nacht zur Unterstützung der Brustform und Entlastung der Narben.

Wo?
Operationen im Bereich der Brustkorrektur sind die mit am häufigsten durchgeführten Operationen in unserer Klinik.
Ausführliche, individuelle Beratung mit Erstellung eines persönlichen OP-Plans.
Kurze Behandlungs- und Erholungszeit - Dauer des Eingriffs 3-4 Stunden, nachfolgend stationärer Aufenthalt mit 2 Übernachtungen, Entfernung der Wundfäden nach 2-3 Wochen, Erreichen eines vorläufigen Ergebnisses nach ca. 6 Monaten, eines endgültigen Ergebnisses nach ca. 12 Monaten.