BRUSTKORREKTUR (GYNÄKOMASTIE)
Eine langfristige und erfolgreiche Lösung, die den Betroffenen zu einem ausgeglichenen Körpergefühl verhilft, bietet in diesem Fall nur die operative Entfernung von überschüssigem Drüsengewebe- und oder Pseudodrüsen-Fettgewebe. Dies kann teilweise mit einer Fettabsaugung erfolgen oder wenn notwendig in Kombination mit einer operativen Entfernung der Drüse. Eine solche Brustkorrektur erzielt sehr gute, dauerhafte Erfolge.
Was passiert während der Operation?
Zunächst erfolgt im Sitzen die Anzeichnung des zu entfernenden Gewebes. Nach Einleiten des Dämmerschlafes oder auf Wunsch der Narkose wird zusätzlich ein Mittel zur lokalen Betäubung eingespritzt (Tumescens Lösung). Das Betäubungsmittel ist versetzt mit einem Medikament, das zu einem örtlichen Zusammenziehen der kleinen Blutgefäße führt. Hierdurch wird die Blutung bei der Operation minimiert.
Zunächst wird das überschüssige Fettgewebe abgesaugt (Liposuktion) und so ein harmonisches Bild der männlichen Brust geschaffen. Falls nötig, wird nun zusätzlich noch Drüsengewebe durch einen kleinen, halbkreisförmigen Schnitt an der unteren Seite des Warzenhofes entfernt.
Es folgt ein Wundverschluss mit fortlaufenden Nähten, die sich später auflösen. Die Operation dauert ja nach Umfang anderthalb bis zwei Stunden
Narben
Es entsteht eine feine, halbkreisförmige Narbe am unteren Rand der Brustwarze.
Die beste Voraussetzung für eine gute Narbenbildung ist eine präzise Operationstechnik und Druck von außen. Deshalb muss nach der Operation konsequent ein entsprechender Kompressionsverband getragen werden.
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